Meine kleine Linux Installationsparty

Am Wochenende war es dann soweit. Ich habe mich mit Achim, einem der Austauschstudenten der TU-Berlin hier in China, getroffen. Wir haben unsere eigene kleine Linux-Installationsparty gemacht. Also bei Achim war das innerhalb einer halben Stunde gelaufen, er hatte Ubuntu installiert und war fertig. Ich war mir aber am Anfang aber noch nicht so ganz sicher ob ich nicht doch eine andere Linux-Distribution installieren sollte und zerteile meine Festplatte in etliche Partitionen um einfach mal ein paar verschiedene Distributionen auszuprobieren.

Also habe ich mich zunächst mal an Debian und Mandriva gewagt, beides mit eher mäßigem Erfolg, Debian wollte mein Wlan auch nach laden des entsprechenden Moduls in den Kernel irgendwie nicht erkennen, und Mandriva hat sich gleich nach der frischen Installation an Irgend einer Fehlermeldung auf gehangen. Nun mag man mir vorwerfen, dass es mein eigener Fehler sei und dass ich doch gefälligst die Dokumentationen studieren soll um mich des Problems anzunehmen. Das mache ich vielleicht irgendwann mal, aber jetzt habe ich einfach erstmal Ubuntu installiert.

Mit Ubuntu ging es ohne weitere Probleme ein lauffähiges und benutzbares System zu installieren. Wegen meinen persönlichen Extrawünschen habe ich zwar noch etwas mit dem Partitionsmanager gekämpft aber letztlich doch alles so hin bekommen wie ich es gerne wollte. Ich hatte zunächst geplant gehabt Fedora und OpenSuSE etwas später zu installieren, da bei beiden demnächst ein neues Release erscheint, aber das werde ich jetzt auch auf unbestimmte Zeit verschieben, genau so wie den Gedanken einfach nochmal Gentoo oder sogar LFS (Linux from scratch) noch zu installieren.

Sowas braucht ja auch alles seine Zeit und die will ich derzeit lieber mit anderen Dingen verbringen. Die Letzten fünf Jahre mit Gentoo waren eine schön, ich habe viel gelernt und viel Spaß gehabt aber die Zeit ist nun erstmal vorbei. Mit Ubuntu werde ich wahrscheinlich auch noch das ein oder andere mal meine Mühe haben, es so hin zu biegen, dass es macht was ich will. Aber im großen und ganzen bin ich erstmal gut bedient.

One Response to “Meine kleine Linux Installationsparty”

  1. Ein Bericht vom Leben » Blog Archive » zurück zu Gentoo Says:

    [...] nun mehr als über einem Jahr habe ich nun Ubuntu als primäres System genutzt. Und ich muss zugeben, dass es keine Distribution [...]

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