Grundeinkommen

Es ist nun schon soweit gekommen, das Konzerne den Regierungen mehr oder weniger direkt Gesetze vorschreiben. In Finnland hatte Nokia mit dem Abzug gedroht und die Regierung so zu einem Gesetz bewogen. 16.000 Arbeitsplätze waren Argument genug.

Wo kommen wir da eigentlich hin? Jeder Mensch braucht etwas zum Leben, somit einen Arbeitsplatz. Jeder Arbeitsplatz hängt von Arbeitgebern ab. Und wenn man genug davon anbietet, kann man damit die Regierung erpressen. Nachdem dann nach immer mehr Fusionen die Arbeitsplätze in immer weniger Händen sind, fällt es immer leichter seine “Ziele” Durchzusetzen. Man stelle sich vor, welchen Macht Unternehmen haben kann, das 10.000.000 Arbeitsplätze anbietet und damit droht wegzugehen.

Grund genug sich Unabhängig zu machen. Eine Möglichkeit, auf die ich seit einer Weile gestolpert bin ist das sogenannte Grundeinkommen. Damit würde man diese Erpressungskette gleich am Anfang durchtrennen: Jeder Mensch braucht etwas zum Leben, hat er dann auch. Arbeitsplatz ist Optional.

Jetzt denken sicher die meisten, dass das ja gar nicht funktionieren kann, aber bevor ich noch mehr schreibe, schaut euch besser den Film dazu an (ca. 100 Minuten):

Grundeinkommen
Von Daniel Häni und Enno Schmidt.

2 Responses to “Grundeinkommen”

  1. Ein Bericht vom Leben » Blog Archive » Pilotversuch Grundeinkommen Says:

    [...] einiger Zeit hatte ich bereits über das Grundeinkommen gebloggt. Nun gab es ein sehr erfolgreiches Pilotprojekt in einem Dorf in Namibia. Über den Zeitraum eines [...]

  2. Martin Says:

    Ich bin auch für das bedingungslose Grundeinkommen.

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